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Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 119...
164,00 € *
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Als "kirchenhistorisches Ereignis" bezeichnete Oktavian Schmucki 1992 in den Collectanea Franciscana den damals erscheinenden zweiten Band (1648-1803) des von Erwin Gatz herausgegebenen Bischofslexikons. Der nunmehr vorgelegte vierte Band setzt mit dem Jahr 1198 ein und reicht bis ins Jahr 1448. Er umfaßt also die Epoche der sich konsolidierenden und immer stärker ausformenden Bistümer bis in die Zeit der spätmittelalterlichen Krise der Kirche und der Beilegung des Großen Abendländischen Schismas. Auch dieser Band bietet in Lebensbildern eine Darstellung von Herkunft, sozialer und kirchlicher Verwurzelung, Bildungs- und Werdegang sowie des Wirkens aller Diözesanbischöfe dieser Epoche. Für die Zeit des Schismas sind nicht nur die päpstlich bestätigten oder bestellten, sondern auch alle Gegenbischöfe einbezogen. Der Band bietet somit für den Zeitraum von 250 Jahren zugleich eine Geschichte der Kirche im Reich unter personengeschichtlichem Aspekt.Folgende 67 Diözesen sind berücksichtigt:Augsburg - Bamberg - Basel - Brandenburg - Bremen - Hamburg - Breslau - Brixen - Chiemsee - Chur - Leal/Dorpat - Eichstätt - Ermland - Freising - Gurk - Halberstadt - Havelberg - Hildesheim - Kammin - Köln - Konstanz - Kulm - Kurland - Lausanne - Lavant - Lebus - Leitomischl - Lübeck - Lüttich - Magdeburg - Mainz - Meißen - Merseburg - Metz - Minden - Münster - Naumburg - Ösel - Wiek - Olmütz - Osnabrück - Paderborn - Passau - Pedena - Pomesanien - Prag - Preußen - Ratzeburg - Regensburg - Reval - Üxküll/Riga - Salzburg - Samland - Schleswig - Schwerin - Seckau - Semgallen - Sitten - Speyer - Straßburg - Toul - Trient - Trier - Triest - Utrecht - Verden - Verdun - Worms - Würzburg.Wie in den vorhergehenden Bänden wurden die einzelnen Artikel von kompetenten Fachleuten verfaßt. Sie enthalten über die Zusammenfassung des bisherigen Forschungsstandes hinaus vielfach das Ergebnis eigener, neuer Forschungen sowie umfangreiche Hinweise auf archivalische Quellen und Hinweise auf weiterführende Literatur. Alle in diesem Werk verarbeiteten Titel sind zudem im Literaturverzeichnis aufgelistet, das somit einen vollständigen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Forschung bietet. Eine farbige Karte zeigt die Bistümer im Reich um 1400.

Anbieter: Dodax
Stand: 26.02.2020
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Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 144...
245,00 CHF *
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Als 'kirchenhistorisches Ereignis' hat Oktavian Schmucki in der Collectanea Franciscana 62/1992 den zweiten Band des auf vier Bände geplanten Bischofslexikons begrüsst. Inzwischen kann der Verlag mit dem dritten Band auf einen weiteren Meilenstein innerhalb des ehrgeizigen Projekts des Kirchenhistorikers und seit 1975 Rektors des Campo Santo Teutonico im Vatikan, Erwin Gatz, aufmerksam machen. Erwin Gatz hat sich der verdienstvollen Aufgabe angenommen, ein biographisches Bischofslexikon herauszugeben, das in seiner Vollendung die Biographien aller Diözesan- und Weihbischöfe sowie eines Grossteils der führenden Bistumsbeamten für die Jahre 1198 - 1945, d. h. für einen Zeitraum von etwa 750 Jahren, vorstellt. Der vierte, in Vorbereitung befindliche Band wird die Lebensbilder/Biogramme der Bischöfe im Heiligen Römischen Reich von 1198 bis 1448 enthalten. Damit blättert dieses Opus - über den deutschen Sprachraum hinausgreifend - ein in seiner Art beispielloses Panorama der Kirche in Mitteleuropa auf, das mit Fug und Recht als unentbehrliches Referenzwerk für Historiker und kirchlich Interessierte bezeichnet werden kann. Der vorliegende Band, 'Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1448 - 1648', behandelt eine der dramatischsten Epochen der deutschen Geschichte. Er enthält 650 Lebensbilder der Diözesanbischöfe sowie 350 Biogramme der Weihbischöfe, bedeutender Generalvikare sowie solcher Diözesanbischöfe, über die nur wenig bekannt ist; folgende 62 Bistümer sind berücksichtigt: Augsburg - Bamberg - Basel - Brandenburg - Bremen/Hamburg - Breslau - Brixen - Chiemsee - Chur - Eichstätt - Ermland - Freising - Gurk - Halberstadt - Havelberg - Hildesheim - Kammin - Köln - Konstanz - Kulm - Laibach - Lausanne - Lavant - Lebus - Lübeck - Lüttich - Magdeburg - Mainz - Meissen - Merseburg - Metz - Minden - Münster - Naumburg - Olmütz - Osnabrück - Paderborn - Passau - Pedena - Pomesanien - Prag - Ratzeburg - Regensburg - Salzburg - Samland - Schleswig - Schwerin - Seckau -

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.02.2020
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Die ottonisch-salische Kunst
5,40 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Untergang des weströmischen Reiches 476 zerfiel auch der bis dahin vorherrschende künstlerische Zusammenhalt. Erst mit Karl dem Grossen (742-814), der die germanischen Stämme wieder vereinigte, entstand ein sowohl ein neues Reich, als auch '[...] ein neues Werden der Kunst, ja eine neue Ganzheit der Künste.' Zunächst entstand der sogenannte karolingische Stil der ab ungefähr 1000 bis 1250 vom romanischen Stil abgelöst wurde. Die Regierungszeit der Ottonen (919-1024) fällt folglich zwischen diese beiden Richtungen. Die ottonische Kunst hatte ihre Blütezeit wohl um die Jahrtausendwende, wobei Magdeburg, Aachen und Rom aufgrund ihrer verschiedenen historischen Einflüsse, die grossen Bereiche umfassen, aus denen sich die deutsche ottonische Kunst relativ langsam und für uns eher schwer überschaubar entfaltet. 'In ihr spiegelt sich in einer eigentümlichen Grösse ein Geist, der, von germanischer Herkunft bestimmt, aus dem Gedanken des christlichen Gottesstaates heraus an einer ersten bedeutenden Formung der deutschen Kunst arbeitet und weiterhin das künstlerische Antlitz des Mittelalters bestimmt.' Das Ottonische zeichnet sich in hohem Masse als aristokratische Kunst aus, da die Auftraggeber zumeist aus den höchsten Ständen des Reiches kommen, so zum Beispiel Heinrich I. in Quedlinburg und Merseburg, Otto I. in Magdeburg, Heinrich II. in Bamberg und Basel, sowie beinahe unzählige Reichsbischöfe, die häufig mit dem Königshaus verwandt waren. Noch heute sind Bischofssitze architekturgeschichtlich mit den Namen ihrer Stifter und Bauherren verbunden. Unter anderem wären Notker von Lüttich, Burkhard von Worms, Werner von Strassburg und Ulrich von Augsburg zu nennen. Neben all diesen bedeutenden Männern errichteten aber die Frauen des Adels als Äbtissinnen Neubauten. Bedeutendstes Beispiel wäre Maria im Kapitol zu Köln. Aber nicht nur in der Baukunst, auch in der Malerei, der Goldschmiedekunst und der Elfenbeinkunst war die ottonische Kunst von herausragender Qualität und Einzigartigkeit. Im Folgenden werden die genannten Bereiche aus kunstgeschichtlicher und historischer Sicht betrachtet und erörtert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.02.2020
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Die Ohnmacht der Macht
7,50 CHF *
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Lüttich im Sommer 1106. Der salische König und Kaiser Heinrich IV., bekannt durch seinen Gang nach Canossa, ist sterbenskrank. Er hat seinen Taufpaten, den bedeutenden und inzwischen 82-jährigen Abt Hugo von Cluny rufen lassen. Die letzten Tage seines Lebens möchte Heinrich dazu nutzen, um seine Sichtweise der machtpolitischen Vorgänge und seiner Herrschaft im Römischen Reich Deutscher Nation darzulegen. Abt Hugo soll seine Erinnerungen aufschreiben und der Nachwelt verkünden, dass er nicht der boshafte, sittenlose und listige König und Kaiser gewesen sei, für den ihn eine Reihe seiner Zeitgenossen gehalten haben. Auf sein königliches Amt unzureichend vorbereitet, beging er taktische Fehler, die ihm die lebenslange Feindschaft der Sachsen und den Ruf eines unsympathischen und verruchten Herrschers eintrug. Die weltliche und geistliche Macht, bis dahin eine Einheit in der gottgewollten Ordnung, wird erstmals im 11. Jahrhundert durch die Päpste und unter ihnen besonders von Papst Gregor VII. in Frage gestellt und gefährdet. Der Papst erhebt sich über Kaiser und Könige und fordert von allen Gehorsam fordert. Der Konflikt eskaliert. Heinrich IV. wird exkommuniziert, und mehrmals wird über ihn der Bann ausgesprochen... Aber nicht nur das: Sein erstgeborener Sohn Konrad und seine zweite Frau Eupraxia wenden sich offen gegen ihn. Schliesslich fällt trotz aller Schwüre auch sein zweiter Sohn Heinrich (V.) von ihm ab, bekämpft und entmachtet ihn in entwürdigender Weise. Heinrich schildert die Geschehnisse, von denen Hugo von Cluny viele zum Teil persönlich miterlebt hat. Aber Hugo ist mit Heinrich nicht immer einer Meinung, berichtigt und ergänzt dessen Ausführungen und nimmt sich schliesslich vor, den Kaiser vor der Nachwelt zu rechtfertigen. Der Autor fühlt sich ein in Heinrichs Denken und Empfinden und lässt ihn fiktiv eine Rechtfertigung vortragen. Historische Quellen und die Darstellung jener Zeit durch namhafte Historiker bilden die Richtschnur.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.02.2020
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Jean de Mandevilles 'Les voyages d'outre mer': ...
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Romanisches Seminar / Germanistisches Institut), Veranstaltung: Die Begegnung mit dem Orient in der romanischen und deutschen Literatur des Mittelalters, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Jean de Mandeville, falls es je eine Person dieses Namens gegeben haben sollte, wurde vermutlich im 14. Jahrhundert in England geboren - er selbst gibt als seinen Geburtsort St. Albans an - und wirkte in Lüttich als Naturforscher, Philosoph, Astrologe und Arzt; je nachdem, welcher realen Person man ihn zuordnet (s. Kap.2). Seine Voyages d'outre mer oder zu deutsch Reisen wurden 1356 wahrscheinlich ebenfalls in Lüttich verfasst und verbreiteten sich rasch in Westeuropa: So gibt es fast 300 Handschriften, viele Drucke und Übersetzungen ins Lateinische und in viele Volkssprachen. Sie wurden bereits im selben Jahrhundert von Michel Velser und Otto von Diemeringen ins Frühneuhochdeutsche übersetzt. Bei den Reisen handelt es sich um einen fiktiven Reisebericht, eine Zusammenstellung aus anderen fiktiven und realen Reiseberichten, die jedoch so geschickt zusammengesetzt wurden, dass der Betrug nicht gleich auffiel. Mandeville schrieb aus etwa 20 anderen Werken, teilweise wörtlich ab, hauptsächlich jedoch stützte er sich auf zwei Reiseberichte, und zwar auf die Palästinareise Wilhelms von Boldensele und die Asienfahrt Oderichs von Pordenone. Er erwähnt seine Quellen jedoch nicht, sondern stellt sich selbst als den Reisenden dar, der in Form eines Ich-Erzählers von seinen Abenteuern erzählt. Die Reisen Mandevilles lassen sich in zwei Teile gliedern, die sich an den beiden Hauptquellen orientieren: 1) 'Jerusalem': Der Reisende pilgert ins Heilige Land und beschreibt Wunder und andersgläubige Völker; Jerusalem ist nur der Ausgangspunkt zum zweiten Teil der Reise 2) 'Ostasienreise': Die Reise geht über das Schwarze Meer, den Vorderen Orient, Hinterindien bis zum Reich des Grosskahns Er bezieht die Teile aufeinander, indem sie beide auf einen Höhepunkt hin laufen: Im ersten Teil ist dies Jerusalem, im zweiten das Teufelstal und das irdische Paradies; an den Kapitelenden fügt er zur Steigerung die Alphabete der jeweiligen Völker ein, die immer exotischer werden. Im Mittelalter galten die Reisen als realer Reisebericht und glaubwürdig. Es kamen zwar schon früh Zweifel an einzelnen Passagen auf, die Quellen aber wurden erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts unter anderem durch Albert Bovenschen (1888) und George F. Warner (1889) aufgedeckt, die unabhängig voneinander zu fast identischen Ergebnissen kamen. Diese Quellen sollen nun näher betrachtet sowie die literarische Leistung des Autors erläutert werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.02.2020
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Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 144...
168,60 € *
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Als 'kirchenhistorisches Ereignis' hat Oktavian Schmucki in der Collectanea Franciscana 62/1992 den zweiten Band des auf vier Bände geplanten Bischofslexikons begrüßt. Inzwischen kann der Verlag mit dem dritten Band auf einen weiteren Meilenstein innerhalb des ehrgeizigen Projekts des Kirchenhistorikers und seit 1975 Rektors des Campo Santo Teutonico im Vatikan, Erwin Gatz, aufmerksam machen. Erwin Gatz hat sich der verdienstvollen Aufgabe angenommen, ein biographisches Bischofslexikon herauszugeben, das in seiner Vollendung die Biographien aller Diözesan- und Weihbischöfe sowie eines Großteils der führenden Bistumsbeamten für die Jahre 1198 - 1945, d. h. für einen Zeitraum von etwa 750 Jahren, vorstellt. Der vierte, in Vorbereitung befindliche Band wird die Lebensbilder/Biogramme der Bischöfe im Heiligen Römischen Reich von 1198 bis 1448 enthalten. Damit blättert dieses Opus - über den deutschen Sprachraum hinausgreifend - ein in seiner Art beispielloses Panorama der Kirche in Mitteleuropa auf, das mit Fug und Recht als unentbehrliches Referenzwerk für Historiker und kirchlich Interessierte bezeichnet werden kann. Der vorliegende Band, 'Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1448 - 1648', behandelt eine der dramatischsten Epochen der deutschen Geschichte. Er enthält 650 Lebensbilder der Diözesanbischöfe sowie 350 Biogramme der Weihbischöfe, bedeutender Generalvikare sowie solcher Diözesanbischöfe, über die nur wenig bekannt ist; folgende 62 Bistümer sind berücksichtigt: Augsburg - Bamberg - Basel - Brandenburg - Bremen/Hamburg - Breslau - Brixen - Chiemsee - Chur - Eichstätt - Ermland - Freising - Gurk - Halberstadt - Havelberg - Hildesheim - Kammin - Köln - Konstanz - Kulm - Laibach - Lausanne - Lavant - Lebus - Lübeck - Lüttich - Magdeburg - Mainz - Meißen - Merseburg - Metz - Minden - Münster - Naumburg - Olmütz - Osnabrück - Paderborn - Passau - Pedena - Pomesanien - Prag - Ratzeburg - Regensburg - Salzburg - Samland - Schleswig - Schwerin - Seckau -

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.02.2020
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Die ottonisch-salische Kunst
3,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Untergang des weströmischen Reiches 476 zerfiel auch der bis dahin vorherrschende künstlerische Zusammenhalt. Erst mit Karl dem Großen (742-814), der die germanischen Stämme wieder vereinigte, entstand ein sowohl ein neues Reich, als auch '[...] ein neues Werden der Kunst, ja eine neue Ganzheit der Künste.' Zunächst entstand der sogenannte karolingische Stil der ab ungefähr 1000 bis 1250 vom romanischen Stil abgelöst wurde. Die Regierungszeit der Ottonen (919-1024) fällt folglich zwischen diese beiden Richtungen. Die ottonische Kunst hatte ihre Blütezeit wohl um die Jahrtausendwende, wobei Magdeburg, Aachen und Rom aufgrund ihrer verschiedenen historischen Einflüsse, die großen Bereiche umfassen, aus denen sich die deutsche ottonische Kunst relativ langsam und für uns eher schwer überschaubar entfaltet. 'In ihr spiegelt sich in einer eigentümlichen Größe ein Geist, der, von germanischer Herkunft bestimmt, aus dem Gedanken des christlichen Gottesstaates heraus an einer ersten bedeutenden Formung der deutschen Kunst arbeitet und weiterhin das künstlerische Antlitz des Mittelalters bestimmt.' Das Ottonische zeichnet sich in hohem Maße als aristokratische Kunst aus, da die Auftraggeber zumeist aus den höchsten Ständen des Reiches kommen, so zum Beispiel Heinrich I. in Quedlinburg und Merseburg, Otto I. in Magdeburg, Heinrich II. in Bamberg und Basel, sowie beinahe unzählige Reichsbischöfe, die häufig mit dem Königshaus verwandt waren. Noch heute sind Bischofssitze architekturgeschichtlich mit den Namen ihrer Stifter und Bauherren verbunden. Unter anderem wären Notker von Lüttich, Burkhard von Worms, Werner von Strassburg und Ulrich von Augsburg zu nennen. Neben all diesen bedeutenden Männern errichteten aber die Frauen des Adels als Äbtissinnen Neubauten. Bedeutendstes Beispiel wäre Maria im Kapitol zu Köln. Aber nicht nur in der Baukunst, auch in der Malerei, der Goldschmiedekunst und der Elfenbeinkunst war die ottonische Kunst von herausragender Qualität und Einzigartigkeit. Im Folgenden werden die genannten Bereiche aus kunstgeschichtlicher und historischer Sicht betrachtet und erörtert.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.02.2020
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Jean de Mandevilles 'Les voyages d'outre mer': ...
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Romanisches Seminar / Germanistisches Institut), Veranstaltung: Die Begegnung mit dem Orient in der romanischen und deutschen Literatur des Mittelalters, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Jean de Mandeville, falls es je eine Person dieses Namens gegeben haben sollte, wurde vermutlich im 14. Jahrhundert in England geboren - er selbst gibt als seinen Geburtsort St. Albans an - und wirkte in Lüttich als Naturforscher, Philosoph, Astrologe und Arzt; je nachdem, welcher realen Person man ihn zuordnet (s. Kap.2). Seine Voyages d'outre mer oder zu deutsch Reisen wurden 1356 wahrscheinlich ebenfalls in Lüttich verfasst und verbreiteten sich rasch in Westeuropa: So gibt es fast 300 Handschriften, viele Drucke und Übersetzungen ins Lateinische und in viele Volkssprachen. Sie wurden bereits im selben Jahrhundert von Michel Velser und Otto von Diemeringen ins Frühneuhochdeutsche übersetzt. Bei den Reisen handelt es sich um einen fiktiven Reisebericht, eine Zusammenstellung aus anderen fiktiven und realen Reiseberichten, die jedoch so geschickt zusammengesetzt wurden, dass der Betrug nicht gleich auffiel. Mandeville schrieb aus etwa 20 anderen Werken, teilweise wörtlich ab, hauptsächlich jedoch stützte er sich auf zwei Reiseberichte, und zwar auf die Palästinareise Wilhelms von Boldensele und die Asienfahrt Oderichs von Pordenone. Er erwähnt seine Quellen jedoch nicht, sondern stellt sich selbst als den Reisenden dar, der in Form eines Ich-Erzählers von seinen Abenteuern erzählt. Die Reisen Mandevilles lassen sich in zwei Teile gliedern, die sich an den beiden Hauptquellen orientieren: 1) 'Jerusalem': Der Reisende pilgert ins Heilige Land und beschreibt Wunder und andersgläubige Völker; Jerusalem ist nur der Ausgangspunkt zum zweiten Teil der Reise 2) 'Ostasienreise': Die Reise geht über das Schwarze Meer, den Vorderen Orient, Hinterindien bis zum Reich des Großkahns Er bezieht die Teile aufeinander, indem sie beide auf einen Höhepunkt hin laufen: Im ersten Teil ist dies Jerusalem, im zweiten das Teufelstal und das irdische Paradies; an den Kapitelenden fügt er zur Steigerung die Alphabete der jeweiligen Völker ein, die immer exotischer werden. Im Mittelalter galten die Reisen als realer Reisebericht und glaubwürdig. Es kamen zwar schon früh Zweifel an einzelnen Passagen auf, die Quellen aber wurden erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts unter anderem durch Albert Bovenschen (1888) und George F. Warner (1889) aufgedeckt, die unabhängig voneinander zu fast identischen Ergebnissen kamen. Diese Quellen sollen nun näher betrachtet sowie die literarische Leistung des Autors erläutert werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.02.2020
Zum Angebot
Die Ohnmacht der Macht
6,99 € *
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Lüttich im Sommer 1106. Der salische König und Kaiser Heinrich IV., bekannt durch seinen Gang nach Canossa, ist sterbenskrank. Er hat seinen Taufpaten, den bedeutenden und inzwischen 82-jährigen Abt Hugo von Cluny rufen lassen. Die letzten Tage seines Lebens möchte Heinrich dazu nutzen, um seine Sichtweise der machtpolitischen Vorgänge und seiner Herrschaft im Römischen Reich Deutscher Nation darzulegen. Abt Hugo soll seine Erinnerungen aufschreiben und der Nachwelt verkünden, dass er nicht der boshafte, sittenlose und listige König und Kaiser gewesen sei, für den ihn eine Reihe seiner Zeitgenossen gehalten haben. Auf sein königliches Amt unzureichend vorbereitet, beging er taktische Fehler, die ihm die lebenslange Feindschaft der Sachsen und den Ruf eines unsympathischen und verruchten Herrschers eintrug. Die weltliche und geistliche Macht, bis dahin eine Einheit in der gottgewollten Ordnung, wird erstmals im 11. Jahrhundert durch die Päpste und unter ihnen besonders von Papst Gregor VII. in Frage gestellt und gefährdet. Der Papst erhebt sich über Kaiser und Könige und fordert von allen Gehorsam fordert. Der Konflikt eskaliert. Heinrich IV. wird exkommuniziert, und mehrmals wird über ihn der Bann ausgesprochen... Aber nicht nur das: Sein erstgeborener Sohn Konrad und seine zweite Frau Eupraxia wenden sich offen gegen ihn. Schließlich fällt trotz aller Schwüre auch sein zweiter Sohn Heinrich (V.) von ihm ab, bekämpft und entmachtet ihn in entwürdigender Weise. Heinrich schildert die Geschehnisse, von denen Hugo von Cluny viele zum Teil persönlich miterlebt hat. Aber Hugo ist mit Heinrich nicht immer einer Meinung, berichtigt und ergänzt dessen Ausführungen und nimmt sich schließlich vor, den Kaiser vor der Nachwelt zu rechtfertigen. Der Autor fühlt sich ein in Heinrichs Denken und Empfinden und lässt ihn fiktiv eine Rechtfertigung vortragen. Historische Quellen und die Darstellung jener Zeit durch namhafte Historiker bilden die Richtschnur.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.02.2020
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